China und Mazedonien wollen Zusammenarbeit intensivieren


China und Mazedonien haben sich am Dienstag darauf geeinigt, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu intensivieren. Das „Belt and Road Portal” des chinesischen Außenministeriums meldet in einer Mitteilung, dass sich der chinesische Premierminister Li Keqiang und sein mazedonischer Amtskollege Zoran Zaev am Rande des sechsten „16+1”-Treffens vor allem auf die Kooperation in der Verkehrsinfrastruktur konzentrieren wollen.

Die „16+1”-Initiative Chinas, die im Rahmen des Projekts der neuen Seidenstraße („One Belt, One Road) durchgeführt wird, dient der Intensivierung und Erweiterung der Zusammenarbeit mit elf EU-Mitgliedstaaten und fünf Balkanländern. Dazu zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei und Slowenien. Die Region hat eine Einwohnerzahl von 120 Millionen Menschen. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit konzentriert sich vor allem auf die Bereiche der Infrastruktur, der Spitzentechnologien und der Erneuerbaren Energien. Das geht aus der Webseite des China-CEEC Business Councils hervor.

China hofft, dass Mazedonien sich aktiv am Bau der ungarisch-serbischen Eisenbahn beteiligen wird, sagte der chinesische Premier. China hatte sich vor zwei Jahren mit Ungarn und Serbien darauf geeinigt, eine Eisenbahnstrecke zwischen Belgrad und Budapest zu bauen, berichtet Xinhua. „Die Eisenbahn verbindet nicht nur Serbien mit Ungarn, sondern schafft auch eine Verbindung zum Schienennetz in Südeuropa“, sagte der serbische Premierminister Aleksandar Vucic im Jahr 2015

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