Transporter prallt in parkenden Lastwagen aus Mazedonien


Ein verbotswidrig in der Zufahrt zum Parkplatz Strietwald parkender Lastzug aus Mazedonien sorgte in der Nacht zum Mittwoch für einen Verkehrsunfall auf der A3.

Gegen vier Uhr wollte ein auf der Autobahn in Richtung Würzburg fahrender Transporterfahrer den Parkplatz bei Aschaffenburg anfahren. Er erkannte den unbeleuchtet auf dem Verzögerungsstreifen parkenden Sattelzug zu spät und prallte in das Heck des Aufliegers. 

Der 52-jährige Fahrer des mazedonischen Sattelzuges musste seine Ruhezeit einbringen und konnte den Parkplatz wegen Überfüllung nicht anfahren. Daher blieb er - verbotswidrig - auf der Zufahrt zum Parkplatz stehen. Als „Absicherung“ nach hinten hängte er an seinen ansonsten unbeleuchteten Zug am linken Heck einfach eine gelbe Warnweste auf. 

Während der LKW-Fahrer unverletzt blieb erlitt der 66-jährige Renault-Fahrer leichte Verletzungen. Er wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung ins Aschaffenburger Klinikum eingeliefert. An seinem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden – es musste abgeschleppt werden. Der Sattelzug blieb fahrbereit. Die Schadenshöhe beträgt etwa 10.000 Euro. 

Auf den Lkw-Fahrer kommt ein Strafverfahren wegen verbotswidrigen Parkens auf der Autobahn und wegen fahrlässiger Körperverletzung zu. Hierfür musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Feuerwehr Aschaffenburg sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Die Parkplatzzufahrt war rund eine Stunde gesperrt.

Verkehrspolizei Aschaffenburg Hösbach

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