Türkei und Mazedonien novellieren Freihandelsabkommen


Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi und sein mazedonischer Amtskollege Kreshnik Bekteshi haben den Beschluss des gemeinsamen Komitees, der die Erweiterung des Freihandelsabkommens zwischen der Türkei und Mazedonien vorsieht, unterzeichnet. 

Die Türkei und Mazedonien bezwecken mit der Novellierung des im  Jahre 2000 unterzeichneten Freihandelsabkommens, das bilaterale Handelsvolumen zu steigern. Das Zusatzprotokoll umfasst neben Warenhandel auch die Dienstleistungen, Investitionen und den e-Handel.

Gemäß dem Beschluss, der während des Besuchs von Bekteshi in Ankara unterzeichnet wurde, wird das Protokoll Nr. 2 geändert, um Bestimmungen für die Umsetzung des Regionalen Übereinkommens über die Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzursprungsregeln (PEM-Übereinkommen) zu schaffen.

Darüber hinaus einigten sich Bekteshi und Zeybekci darauf, dass die beiden Länder in der nächsten Zeit Expertenteams gründen werden, die das Freihandelsabkommen modernisieren sollen. Es wird eine Anpassung an die Regeln der Welthandelsorganisation ermöglichen und den Weg für neue Verhandlungen im Agrar- und Lebensmittelsektor im Interesse der Wirtschaft einschließlich der Investitionen ebnen.

Die Türkei gehört zu den zehn größten Handelspartnern Mazedoniens und liegt nach dem Handelsvolumen auf Platz acht der Top10. Im Zeitraum von Januar bis November 2017 verzeichnete der Handel insgesamt einen Anstieg von 0,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Export verzeichnete einen Anstieg um 21,7%, wobei der Import um 5% zunahm.

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